Aktuelles
12.03.11
SPD Ortsverein Struthütten ehrte Dr. Günter Michel

Zu seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle konnte der SPD-Ortsverein Struthütten wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen.

Der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Dieter Moritz und der Ortsvereinsvorsitzende Gerd Scholl ehrten Dr. Günter Michel für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Hans-Dieter Moritz erinnerte in seiner Laudatio an die Verhältnisse im Jahr des Eintritts: Die Forderung nach „Glasnost“ durch Gorbatschow auf dem KPdSU-Parteitag und die Tschernobyl-Katastrophe, aber auch die erste Sitzung des Deutschen Bundestages im ehemaligen Wasserwerk. Günter Michel hat die Struthüttener Bürger zwei Legislaturperioden im Rat der Gemeinde Neunkirchen vertreten, viele Anstöße sind von ihm ausgegangen. „Sein Rat und seine Anregungen sind auch heute im Ortsverein, dem Gemeindeverband und der Ratsfraktion hoch geschätzt“, so Gerd Scholl in seinem Dankeswort.

 
Gemeindeverbands- und Ortsvereinsvorstand gratulieren Dr. Günter Michel für 25-jährige Treue zur SPD (v.l.n.r.: Hans-Dieter Moritz, Dr. Günter Michel, Gerd Scholl, Alfred Becker)

Schriftführer Alfred Becker ließ in seinem Bericht das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, mit den zahlreichen Aktivitäten die vom SPD-Ortsverein ausgingen oder an denen er beteiligt war. Gertraude Paul konnte von einer guten Klassenlage berichten, die von den Kassenprüfern bestätigt wurde und ihr eine hervorragende Kassenführung bestätigten.

Jürgen Jung und Gerd Scholl als die beiden direkt gewählten Struthüttener Ratsvertreter berichteten dann von der Kommunalarbeit des vergangenen Jahres, die geprägt war durch die extremen Einnahmeeinbrüche - insbesondere bei den Gewerbesteuer - und dazu führte, dass investive Maßnahme fast nur in Rahmen der Konjunkturpakete getätigt werden konnten. Hier wurde auf die hohe Belastung durch die Kreisumlage hingewiesen und die von Bund und Land auferlegten Aufgaben, die nicht vollständig durch diese gegenfinanziert sind. Es wurde die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips („wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“) und die Schaffung weitgehend konjunkturunabhängiger Einnahmequellen für die Städte und Gemeinden eingefordert.

Als zwei besonders wichtige kommunale Vorhaben, denen man sich im Hinblick auf die mittel- und langfristige Zukunft der Gemeinde besonders intensiv widmen will, wurden genannt die Verbesserung der Schullandschaft (im Konsens mit den Nachbargemeinden) und das interkommunalen Gewerbegebiet, zusammen mit Burbach auf der Lipper Höhe.

Viele kommunal-, landes- und bundespolitische Themen wurden anschließend bei dem traditionellen Würstchenimbiss und einem Bier oder Wein bis in den späten Abend hinein diskutiert.
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