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SPD-Kreistagsfraktion Siegen- Wittgenstein besichtigte neue Leitstelle für das Rettungswesen

Sittler: „Optimale Arbeitsbedingungen geschaffen“

Kreis Siegen-Wittgenstein. Von einem „beeindruckenden Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, sprach der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Michael Sittler, jetzt bei einer Besichtigung der neuen Leitstelle des Kreises für das kreisweite Rettungswesen.

Das neue Gebäude wurde von der städtischen Kommunalen Entwicklungsgesellschaft (KEG) neben dem früheren Obi-Gelände in Weidenau errichtet. Hier ist inzwischen auch die Rettungswache der Stadt Siegen untergebracht. Die Baukosten für den Gesamtkomplex lagen bei rund 12 Millionen Euro, der Kreis investierte außerdem über zwei Millionen Euro in die technische Ausstattung der Leitstelle.

Als erfreulich bezeichnete der SPD-Fraktionschef insbesondere auch, dass die Kosten für den Neubau nicht aus dem Ruder gelaufen sind, obwohl während der Bauphase zunächst eine deutliche Überschreitung des veranschlagten Kostenrahmens befürchtet worden war. Der Kreis nutzt für seine Leitstelle ein Viertel der insgesamt verfügbaren Gebäudefläche, das er nunmehr von der Stadt Siegen zu den ursprünglich geplanten Konditionen angemietet hat. „Es handelt sich aber um eine Art Leasing, so dass der Kreis Siegen-Wittgenstein später auch Miteigentümer der Immobilie werden kann“, erläuterte Henning Setzer, zuständiger Dezernent der Kreisverwaltung. Zahlreiche Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, darunter auch Fraktionsvize Roland Abel und die stellvertretende Landrätin Waltraud Schäfer, nutzten nach einer Fraktionssitzung, die vor Ort stattfand, die Gelegenheit, sich einen eigenen Eindruck von den neuen, zeitgemäßen Räumen der Leitstelle zu verschaffen.


Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besichtigten jetzt die neue Leitstelle des Kreises für das Rettungswesen in Weidenau. Ihre Gesprächspartner waren der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung, Henning Setzer (2.v.r.), sowie Thomas Jung, stellvertretender Leiter der Leitstelle (5.v.r.).

Thomas Jung, stellvertretender Leiter dieser wichtigen Kreiseinrichtung, unterstrich im Gespräch mit den Sozialdemokraten, dass sich „unsere technischen und räumlichen Arbeitsbedingungen durch den lange ersehnten Umzug von der Fludersbach in das neue Weidenauer Gebäude umfassend und nachhaltig gebessert haben“. Jung gewährte den interessierten SPD-Politikern einen Einblick in die tägliche Arbeit der Leitstelle, die tagsüber mit drei und nachts neuerdings mit zwei jeweils diensthabenden Kräften besetzt ist. „Die verbesserte Personalausstattung der Nachtschicht ist ein wichtiger Fortschritt, von dem die Menschen unserer Region in Notlagen profitieren“, unterstrichen Henning Setzer und Thomas Jung. Jeder Bürger, der irgendwo im Kreisgebiet die Nummer „112“ wählt, „landet“ bei Jung und seinen Kollegen. Von hier aus werden dann in Sekundenschnelle die Rettungskräfte, z.B. Feuerwehr oder Notarztwagen, alarmiert. Bei größeren Einsätzen bzw. Schadenslagen tagen in den Räumen der Leitstelle auch die Einsatzleitungen und gegebenfalls ein Krisenstab. Spezielle Räume mit einer optimalen technischen Ausstattung stehen dafür zur Verfügung.

SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Sittler und seine Kollegen bedankten sich bei Henning Setzer und Thomas Jung für die gewährten interessanten Einblicke. „Ich bin davon überzeugt, dass sich nicht zuletzt die Investitionen des Kreises in die technische Ausstattung der neuen Leitstelle voll gelohnt haben. Hier wurden die besten Voraussetzungen für eine noch optimalere Gewährleistung von Sicherheit und Versorgung unserer Bevölkerung in Notfällen geschaffen“, unterstrich Sittler abschließend.
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